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Keynotes

Prof. Dr. Christian Filk | Seminar für Medienbildung | Universität Flensburg
„School’s out!“ –
Das Ende formaler Bildung zwischen institutioneller Entgrenzung und medialer Vernetzung?

Samstag, 30.11.2013 – 9.00 Uhr

Mittlerweile ist die Durchdringung individueller und kollektiver Lebenswelten mit ubiquitären Informations- und Kommunikationstechnologen (IKT) längst Fakt. Getrieben durch technischen Wandel wachsen Medien zusammen; sie konvergieren technisch, ökonomisch, kulturell und narrativ. Vor dem Problemhorizont solcher und ähnlicher medienindizierten Imperative gehen tiefgreifende Veränderungen in schulischen und außerschulischen Erziehungs- und Bildungskontexten einher, mehr noch: Die strukturellen Umbrüche von der überholten Industriegesellschaft hin zu einer Netzwerkgesellschaft wandeln fundamental die seit Jahrzehnten fest institutionalisierten Kultur- und Lerntechniken, Formen der Wissensvermittlung und -aneignung sowie Medien- und Computerkompetenzen. Der Vortrag greift diese Fragestellung offensiv auf und versucht, Schule zwischen institutioneller Entgrenzung und informationeller Vernetzung neu zu denken.

Christian Filk ist Professor für Medienpädagogik und interdisziplinäre Medienforschung am Seminar für Medienbildung der Universität Flensburg.


Prof. Dr. Heidi Schelhowe | Informatik | Universität Bremen
Das Medium im Blick!
Medienkompetenz – Reflexion durch Design

Sonntag, 1.12.2013 – 9.00 Uhr

„Digital Natives“ – Kinder und Jugendliche bewegen sich in den virtuellen Realitäten genauso selbstverständlich wie in der stofflich-materiellen Realität. Was haben wir als Erwachsene, als Erzieher_innen und Lehrer_innen, den mit Medien aufgewachsenen Kindern und Jugendlichen zu sagen? Was heißt heute Medienbildung? Belehrung über den Schutz der Privatsphäre, über die Gefahren übermäßigen Medien­konsums, über den Unterschied zwischen der virtuellen und der realen Welt?
Die Bildungsaufgabe besteht darin, Kinder und Jugendliche beim Wandern zwischen den Welten zu begleiten, ihnen Möglichkeiten zu öffnen, wie sie die digitale Kultur verstehen und als Herausforderung für Partizipation und Mitgestaltung begreifen können. Dafür ist die Aufmerksamkeit auch auf das Medium selbst zu richten.
Der Computer als Kern der Digitalen Medien bietet die Mittel, sie handlungsorientiert, spielerisch, explorativ zu erkunden, kreativ zu gestalten und durch eigenes Design an der Veränderung der technologischen und sozialen Umwelt mitzuwirken.

Heidi Schelhowe ist Professorin für Digitale Medien in der Bildung (dimeb) in der Informatik an der Universität Bremen.

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