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Bring Your Own Device (BYOD)

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Die alltägliche Arbeit mit einem eigenen mobilen, digitalen Endgerät (Laptop, Tablet, Smartphone) eröffnet einen Möglichkeitsraum, in dem der Umgang mit digitalen Technologien und Verfahren gemeinsam kultiviert werden kann. Hierbei spielen auch neue – ggf. erst zu (er)findende – Artikulationsformen eine Rolle. Ein vernetztes, personalisierbares digitales Endgerät in der alltäglichen Nutzung über einen längeren Zeitraum hinweg bietet Chancen für die Erprobung sinnvoller Artikulations- und Kooperationsformen. Diese fokussiert den Modus der Kollaboration. In den geläufigen Begründungsfiguren zur Auseinandersetzung von Schule mit Medien (s. z.B. David Hawkridge via Mandy Schiefner-Rohs oder Beat Döbeli Honegger) wird dieser mitunter angedeutet. Ein ‚didaktischer Mehrwert‘  durch BYOD per se lässt sich nicht begründen. Allerdings unterscheiden sich digital-vernetzte Medien und Verfahren von den analogen derart, dass sie auch neue, völlig andere didaktische Möglichkeiten bieten. In den offiziellen Empfehlungen und Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) findet sich das Schlagwort „bring your own device“ erstmals in der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ vom Dezember 2016: „Ziel ist es, dass jede Lehrkraft, jede Schülerin und jeder Schüler sukzessive – entsprechend dem schulischen Medienkonzept – ein vernetztes multifunktionales mobiles Endgerät nutzen kann. Es bieten sich verschiedene Lösungen an, von mobilen digitalen Klassenzimmern bis hin zu BYOD – Bring your own device: Jede Lehrkraft, jede Schülerin und jeder Schüler nutzt sein bzw. ihr eigenes mobiles Endgerät über einen gesicherten Zugang in der Schule.“ (KMK 2016, S.37).

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