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Freie Bildungsmaterialien (OER)

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„Freie Bildungsmaterialien“ ist eine übliche Übersetzung von Open Educational Resources oder OER. OER sind aus einer weltweiten Initiative hervorgegangen, die 2007 mit der Capetown Declaration das wegweisende Dokument veröffentlichte, in welchem die Eckpfeiler des Konzepts Freier Bildungsmaterialien festgehalten wurden. Auch die UNESCO bemüht sich um die Förderung von OER. „Open“ bzw. „Frei“ meint in diesem Zusammenhang vor allem die Offenheit bzw. Freiheit in Bezug auf die Nutzungsrechte. Im Internet finden sich unzählige Unterrichtsmaterialien. Dass ich sie da finden kann, bedeutet aber nicht automatisch, dass ich sie auch nutzen darf. Ähnlich wie bei Freier Software werden bei OER freie Lizenzen dafür genutzt, allen potenziellen Nachnutzenden explizit umfassende Nutzungsrechte einzuräumen. Wenn das nicht gemacht wird, gilt das Urheberrecht. Inzwischen haben sich für OER Creative Commons-Lizenzen durchgesetzt, die als sogenannte „Jedermann-Lizenzen“ genau diesen Zweck erfüllen: Mit einer der Creative Commons-Lizenzen kann ich anderen Personen mit verschiedenen Einschränkungen erlauben, meine Bildungsmaterialien (ein Video-Tutorial, ein Arbeitsblatt, einen Online-Kurs etc.) zu nutzen, zu speichern, zu verändern, mit anderen zu kombinieren und allgemeinöffentlich weiterzugeben. Das höchste Maß der Einschränkung darf in der ‚Reinform‘ von OER die Namensnennung der Inhaberin oder des Inhabers des Werks sein (auch „BY“ oder „attribution“; vgl. dazu die TULLU-Regel!) sowie die Weitergabe unter gleichen Lizenzbedingungen (auch „SA“ oder „share alike“). Viele Informationen zu OER finden sich auf der Website der OER Infostelle.

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